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Wetterphänomäne

Mit Bodenfrost bezeichnet man das (meist nächtliche) Absinken der Temperatur auf weniger als 0 °C in 5 cm Höhe über dem Boden.

Bodenfrost kann durch das Absinken kalter Luft in Bodennähe und besonders durch nächtliche Wärmestrahlung (umgangssprachlich Wärmeabstrahlung oder Ausstrahlung) bei fehlender Wolkendecke verursacht werden. Gefrierendes Wasser in den Poren des Bodens kann sein Volumen um bis zu neun Prozent vergrößern und ihn „aufblühen“ lassen, eventuell mit Eislinsen.

Je länger der Bodenfrost anhält, desto höher ist die Frosteindringtiefe. Umgangssprachlich steht „Bodenfrost“ auch verallgemeinert für gefrorenen Boden.

Der Klimatop bezeichnet das Luftvolumen mit seinen klimarelevanten Eigenschaften in einem Ökotop. Innerhalb eines bestimmten Ökotops besitzt der Klimatop einen einheitlichen Charakter. Ein Klimatop ist die kleinste Einheit der Klimazone.

Klimatopforum. Im Folgenden sollen beispielhaft die Klimatope der Stadt Düsseldorf angeführt werden. Es gibt allerdings noch andere Klimatopforum, zudem sind die Ausprägungen eines gleichnamigen Klimatopforum in anderen Regionen der Welt verschieden. So ist zum Beispiel das Stadtklima in Las Vegas keine Wärmeinsel im Sommer, sondern eine Feuchte- und Kühleinsel durch die erhöhte Bewässerung der Grünflächen im Gegensatz zur umringenden Wüste.

Der Mistral kann zuerst recht sanft und durch die Landmasse noch aufgewärmt und deshalb warm wehen. Nach einigen Stunden oder gar Tagen kann er ein starker bis sehr starker Wind werden, der aus nordwestlicher Richtung über Frankreich in den Mittelmeerraum weht. Typisch ist dann ein wolkenloser, dunkelblauer Himmel, gute Fernsicht, nachts ein beeindruckender Sternenhimmel und ein erheblicher Abfall der Temperatur. Er kann tagelang wehen und tritt so häufig auf, dass die Bäume im Rhônetal oft in Windrichtung nach Süden hin gebogen sind (Windflüchter).

Der Mistral entsteht durch in den Mittelmeerraum einströmende Polarluft. Die Alpen und Pyrenäen bilden eine Blockade, so dass zwischen diesen Gebirgen die kalte Polarluft ins Rhônetal gelangt. Durch diese Kanalisierung (Düseneffekt) entstehen dort hohe Windgeschwindigkeiten von 50 – 75 km/h, in Spitzen über 135 km/h. Außerdem ist der Mistral sehr trocken und entzieht dem Boden Feuchtigkeit, was die Waldbrandgefahr in der Provence erheblich erhöht.

Quelle: Wikipedia

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